Hanau - Der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Noll bedauert, dass das hessische Kultusministerium die Entscheidung über die Umwandlung der Tümpelgartenschule in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) zurückgestellt hat. „Die Stadt muss jetzt Zahlen nach Wiesbaden melden, die eine zusätzliche IGS in Hanau ermöglichen“, berichtet Noll aus der Landeshauptstadt.
Die Stadt Hanau hatte sich dafür eingesetzt, neben der Lindenauschule in Großauheim eine weitere Integrierte Gesamtschule einzurichten. „Ich freue mich, dass sich Hanau für die Umsetzung des Elternwillens einsetzt“, betont Noll. Die Stadt ist mit ihrer Initiative den Wünschen vieler Eltern gefolgt, die ihre Kinder auf diesen Schultyp schicken möchten und die Umwandlung der Tümpelgartenschule in eine Integrierte Gesamtschule wünschen.
Das Kultusministerium hatte kürzlich bekanntgegeben, einer Umwandlung der Tümpelgartenschule zum kommenden Schuljahr noch nicht zustimmen zu können. „Das Kultusministerium möchte sehen, dass auch langfristig genügend Kinder eine IGS Tümpelgarten besuchen“, erklärt Noll. Bei den Untersuchungen im Ministerium werden auch die Schülerzahlen der umliegenden Schulträger mit einbezogen, um eine zukunftssichere Entscheidung treffen zu können.
„Für die Eltern, die auf eine Umwandlung der Tümpelgartenschule in eine Integrierte Gesamtschule bereits zum kommenden Schuljahr gesetzt haben, ist diese Entscheidung sehr bedauerlich“, versteht der Liberale. Allerdings betont er ausdrücklich, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden ist. Bei der Schulplanung spielen in Nolls Augen viele Faktoren eine Rolle, so dass die Zeit seit dem Antrag der Stadt Ende Januar für eine Entscheidung auf ministerieller Ebene wohl einfach nicht ausgereicht habe. „Ich hoffe, dass die aktualisierten und ergänzten Zahlen der Stadt dann eine IGS Tümpelgarten zum Schuljahr 2011/2012 ermöglichen“, schließt der Liberale.
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