Alexander Noll begrüßt die Einigung über die Reform der Jobcenter. „Auch in Zukunft werden die Kommunen Langzeitarbeitslose direkt betreuen und vermitteln können“, freut sich der Landtagsabgeordnete. Am vergangenen Wochenende hatte sich eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern unter Verhandlungsführung des hessischen FDP-Bundestagsabgeordneten Heinrich Kolb auf eine Grundgesetzänderung geeinigt, die den Erhalt der Jobcenter ermöglicht.
Im Main-Kinzig Kreis kann so die Arbeit der AQA und des neugegründeten Kommunalen Centers für Arbeit fortgesetzt werden. „Es ist eine gute Nachricht für die Langzeitarbeitslosen im Kreis, dass die Kommunen auch in Zukunft Langzeitarbeitslose betreuen können“, ist Noll überzeugt. In den Augen des Liberalen ist auch das starke kommunale Interesse an der Betreuung der Langzeitarbeitslosen ein Beweis für den Erfolg. Zukünftig wird die Zahl der Optionskommunen von 69 auf 110 deutlich steigen.
Anfang Februar hatte ein Brief des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und seines Stellvertreters Jörg-Uwe Hahn (FDP) den Stillstand in der Diskussion um die Jobcenter beendet. „Unsere Forderung war: Ein Bürger, eine Behörde, ein Bescheid“, ruft Noll in Erinnerung. Wäre keine Einigung zu Stande gekommen, wären Langzeitarbeitslose zukünftig mit zwei Behörden gleichermaßen konfrontiert gewesen.
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