FDP Kreisverband Main-Kinzig

Noll: Chance "Modellregion Integration" gemeinsam nutzen

Noll hat sich beim Staatssekretär im Integrationsministerium persönlich für den Kreis und die Stadt eingesetzt. "Es ist wichtig, dass wir Einwanderer besser in unsere Gesellschaft einbeziehen - gerade im Arbeitsmarkt besteht hier noch Nachholbedarf", stellt der Landtagsabgeordnete fest. Die Ausgangssituation der Region ist im Bereich des Arbeitsmarktes besonders günstig. Hier hat der Main-Kinzig-Kreis durch die Angebote der AQA für Arbeitslose bereits Erfahrungen gesammelt.

Ein weiteres Ziel in der neuen Modellregion ist auch die Verbesserung der Bildungsangebote für Migranten. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollen durch passgenaue Angebote besser gefördert werden. "Gerade Kinder können sich bei richtiger Förderung besser in unsere Gesellschaft integrieren", berichtet Noll. Durch eine gute schulische und berufliche Ausbildung verbessern sich die Chancen für eine erfolgreiche Integration.

In den Modellregionen sollen bestehende Konzepte weiterentwickelt und neue Ideen gesammelt werden, damit die Integration so erleichtert wird.
Dabei sollen auch die Einwanderer mit einbezogen werden. Die neuen Modelle sollen dann auch anderswo genutzt werden. "Unsere Region soll so zum Motor für die Integration in Hessen werden", wünscht sich Noll. Als erster Schritt ist jetzt die Einrichtung eines Integrationsbüros geplant, dass dann ein Integrationskonzept entwickeln soll.

Für eine erfolgreiche Integration müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen, meint Noll. Deswegen freut er sich, dass der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau zusammen als Modellregion ausgewählt worden sind, obwohl es zwei getrennte Bewerbungen gab. "Denn Integration hört nicht an Stadt- oder Kreisgrenzen auf", ist der Liberale überzeugt.


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