FDP Kreisverband Main-Kinzig

FDP Main-Kinzig will Ende der großen Koalition im Kreis

„Wir bedanken uns für den großen persönlichen Einsatz unserer Direktkandidaten, durch den sie unserem Wahlkampf ein Gesicht gegeben haben“, hob Noll hervor. Conrad Buchholz, Achim Güssgen und Mario Klotzsche hatten als Direktkandidaten für die FDP gekämpft und zum Teil zweistellige Ergebnisse erzielt.

Die Erststimmenergebnisse der drei Direktkandidaten übertrafen die Erwartungen des Kreisvorstandes. Viele überzeugte FDP-Wähler im Wahlkreis Hanau hätten wegen des knappen Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Peter Tauber (CDU) und Sascha Raabe (SPD) nur mit der Zweitstimme die Liberalen gewählt, so die einhellige Meinung im Kreisvorstand. „Um so mehr sind 8,9% der Erststimmen im Wahlkreis Hanau ein phantastisches Ergebnis für unseren Kandidaten Conrad Buchholz“, stellte Noll für den Kreisvorstand fest.

Die Liberalen analysierten das Ergebnis auch im Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahr 2011. Rechnerisch sei eine bürgerliche Mehrheit auch im Kreis denkbar, erläuterte der FDP-Kreischef. „Inhaltlich ist die große Koalition im Kreis am Ende“, berichtete Noll im Kreisvorstand aus dem Kreistag. Die unterschiedliche Positione von SPD und CDU beim Gaspreisstreit sei nur eines von vielen Beispielen für ein bevorstehendes Auseinanderbrechen der großen Koalition im Kreis.

Einig war sich der Kreisvorstand auch in der Frage, sich nicht auf mögliche Koalitionspartner einengen zu lassen. „Wir werden nicht mögliche Partner, sondern unsere Ziele festlegen“ fasste Noll die Diskussion zusammen. Ziel einer Zusammenarbeit mit anderen Parteien seien für die FDP nicht Posten, sondern inhaltliche Positionen. Die FDP-Main-Kinzig wolle so viel liberale Politik wie möglich umsetzen. Die FDP erwarte deshalb Signale aus anderen Parteien, die Interesse an einer Zusammenarbeit hätten.


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